Möhnetalsperre - RDB e.V. BV Lünen

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Möhnetalsperre

Fortbildung > Berichte 2017
Am Dienstag, den 18.April startete der BV mit 31 Teilnehmern seine erste Tagesaktivität in 2017.


Dieses Mal ging es zum Möhnesee. Nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück im Bus war unser erster Anlaufpunkt der Vortragsraum im Hauptkraftwerk auf der Südseite des Ausgleichsweihers, am Fuß der Staumauer.
Hier wurden wir von Herrn Dr. Vollmer (Ruhrverband) in Empfang genommen. Nach einigen einführenden Worten stellte Herr Dr. Vollmer anhand eines Vortrages den Ruhrverband und die Möhnetalsperre vor.
Der Ruhrverband arbeitet mit acht Talsperren und 69 Kläranlagen, so dass ausreichend Wasser in hoher Qualität zur Verfügung steht. Er sichert mit seinem Wissen um das Wasser die Lebensgrundlage der Menschen und den Schutz der Natur. Zur Absicherung der Qualität wird fortlaufend die Güte in den Flüssen und Seen gemessen. Der Ruhrverband versucht seine Ziele möglichst wirtschaftlich zu erreichen.  In einem anschließend gezeigten Film wurden weitere grundlegende Erläuterungen zur Talsperre und deren Umfeld gegeben.
Nicht unerwähnt blieb die Möhnekatastrophe:
Die Möhnekatastrophe bezeichnet die Folgen der Zerstörung der Möhnetalsperre durch die Operation Chastise der Royal Air Force in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943. Die Flut wälzte sich durch die Täler  von Möhne und Ruhr. Dabei richtete sie große Zerstörungen an und zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Heute werden die Flüsse, Seen und umliegende Wälder zur Freizeitgestaltung und Erholung von vielen Menschen genutzt.
Die Besichtigung des Kraftwerks (Turbinen) fand nicht statt, da auch diese Bereiche besonderen Sicherheitsbestimmungen unterliegen. Nach einer kleinen Diskussionsrunde, in der keine Frage unbeantwortet blieb stand die Besichtigung des Kontrollstollens an. Hierzu wurde von den Teilnehmern ein Ortswechsel zur Nordseite des Ausgleichsweihers vorgenommen. Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte, wurde doch von einem Großteil der Teilnehmer der Ortswechsel zu Fuß bewältigt.

Die Teilnehmer erhielten im Eingangsbereich des Stollens zunächst anhand von Schautafeln Informationen durch Herrn Dr. Vollmer. Anschließend wurde noch ein Stück in den Stollen hineingegangen, hier gab es weitere Erläuterungen. Das große Interesseder Teilnehmer spiegelte sich in der Vielzahl an Fragen wieder, welche alle durch Herrn Dr. Vollmer ausgiebig beantwortet wurden.
Mittlerweile „hungrig“ ging es weiter mit einer Bootsfahrt auf dem Möhnesee. Bei einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Schiff, ruhigem Wasser und mit intensiven Gesprächen befuhren wir den Möhnesee und legte ohne Besonderheiten wieder am Ausgangspunkt an. Mit dem Bus ging eine für alle Teilnehmer sehr informative und angenehme Tagesaktivität zu Ende.
Text: Volker Börger
Fotos: N. Dyherrn
Aktualisiert am 12.04.2018
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