Bergbaustadt Roros - RDB e.V. BV Lünen

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Bergbaustadt Roros

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Meine Frau Kornelia und ich fahren seit 10 Jahren mit dem Auto gemeinsam zum Hochseeangeln nach Norwegen. Auf der Hinfahrt versuchen wir immer eine Sehenswürdigkeit oder Attraktion zu besichtigen. In diesem Jahr entschieden wir uns Aufgrund eines Zeitungsartikels für Norwegens einzige Bergbaustadt RØROS.
ROROS liegt circa 400 Kilometer nordöstlich von Oslo an der schwedischen Grenze und gehört seit 1980 zum Unesco Weltkulturerbe. Die Geschichte erzählt, dass der Jäger Hans Olsen Aasen im Jahre 1644 das Kupfererz bei der Verfolgung eines Rentieres erstmals entdeckt hat. Er stolperte dabei über rötlich glänzendes Gestein in der Nähe seines Hofes. Sein Hof gilt als ältester in RØROS und liegt direkt neben der Kirche. Die Kirche wurde im Jahre 1784 fertig gestellt und gilt mit 1600 Sitzplätzen als eine der größten Kirchen Norwegens. Die Kirche wird zurzeit komplett renoviert.


Zurück zum Kupferbergbau. Nach der Entdeckung des Kupfers entstanden im Laufe der Jahre nach und nach 55 Gruben. Der Fluss wurde begradigt und am Ufer wurde eine Schmelzhütte erbaut. Diese Schmelzhütte beherbergt heute ein Geschäft mit Andenken aus dem Bergbau und das Museum. Dem Kupferbergwerk Røros wurde das Recht zu gesprochen im Umkreis von 45 Kilometern alle Naturressourcen fördern zu dürfen. Durch den Kupferbergbau stieg die Bewohneranzahl in Røros rasant an. Nach dem Muster des Bergkönigs Christian wurden zwei parallelangelegte rechtwinklige Hauptstrassen für die Bebauung frei gegeben. Die letzte Grube Killingdal wurde 1986 still gelegt. Somit endete der Kupferbergbau in Røros nach 333 Jahren.
Um die aus den damaligen Zeiten entstanden Häuser zu schützen ist es Vorschrift, dass in jedem Raum ein Feuermelder installiert ist. Zusätzlich wurde auf dem Kirchturm eine Wärmebildkamera installiert die den kompletten alten Teil von Røros überwacht.

Aktualisiert am 12.04.2018
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